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Windenergieerlass
16Nov

Windenergie in Rheda-Wiedenbrück: Mit Engagement das Bestmögliche herausholen

Nicht ein einziges Windrad gibt es bis jetzt auf dem Gebiet der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Diese traurige Tatsache hat einen gewichtigen Grund auch in der gültigen Höhenbeschränkung für Windenergieanlagen. Der Bebauungsplan der Stadt erlaubt keine Anlagen über 100 Meter Höhe – was weit unterhalb der für wirtschaftlichen Betrieb notwendigen Höhe liegt.

Wibke Rheda 14.11.

Die Bürgerinnen und Bürger wollen sich auch in Rheda-Wiedenbrück für den Klimaschutz und die Energiewende engagieren, so wurde auf der gemeinsamen Veranstaltung des Grünen Ortsverbands Rheda-Wiedenbrück zusammen mit unserer Landtagsabgeordneten und Sprecherin des Grünen Kreisverbands Wibke Brems im alten Rathaus deutlich. Doch stehen und fallen die Möglichkeiten dafür vor Ort mit der politischen Umsetzung der politischen Vorgaben aus Düsseldorf. Wibke Brems: “Meine Erfahrung dabei: Die BürgerInnen sind oftmals schon weiter als ihre Verwaltung und stehen Erneuerbaren Energien in den allermeisten Fällen sehr aufgeschlossen gegenüber, wollen sich in der lokalen Energieerzeugung engagieren und investieren.

Doch inzwischen erkennen immer mehr Kommunen auch den lokalen wirtschaftlichen Wert der Erneuerbaren Energien und bauen schon deshalb Hindernisse ab. Mit dem Windenergieerlass haben wir im Landtag die Tür dafür weit aufgestoßen, jetzt sind die Kommunen gefordert. Und vielleicht konnten wir ja mit unserer Veranstaltung einen kleinen Beitrag zum Umdenken in Rheda-Wiedenbrück leisten.”

be_2011.916_wibke

06Apr

Wibke Brems im Tagesgespräch auf WDR 5

Telefonschnur, dazu der Schriftzug Mit Wind dahinter?

Anhörung zum neuen Windenergie-Erlass

im NRW-Landtag

 

Nach Japan gibt es eine breite politische Mehrheit für den Ausstieg aus der Kernkraft. Nur: Strom wird weiterhin gebraucht und in Zukunft sogar noch mehr, wenn Autos nicht mehr mit Benzin betrieben werden. Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist also nötig. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will dabei mit gutem Beispiel vorangehen und hat bereits im Februar den Entwurf eines neuen Windkraftenergie-Erlasses vorgestellt. Um zehn Uhr am Mittwoch (06.04.2011) findet dazu eine Anhörung im Landtag statt. Wird dieser Erlass umgesetzt, soll der Anteil der Windenergie an der gesamten Stromproduktion in NRW von derzeit drei auf 15 Prozent bis 2020 ausgebaut werden. Dafür sollen die Windenergieanlagen höher sein dürfen als bisher, es soll mehr Fläche, nämlich zwei Prozent des Landes, dafür genutzt werden, und sie sollen auch im Wald aufgestellt werden dürfen.
Wie beurteilen Sie den Vorstoß der Landesregierung? Windräder auch im Wald, überall da, wo viel Wind bläst? Sollten das besser einzelne Anlagen sein, oder plädieren Sie für Windparks? Viele Räder, konzentriert auf einige wenige Flächen? Oder lieber doch weit weg von hier im Meer?

Die Sendung hier zum Nachhören.

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