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12Mai

Claudia Roth überzeugt in Gütersloh die letzten Unentschlossenen

Zum heutigen Wahlkampfhöhepunkt unterstützte uns Claudia Roth in der Gütersloher Innenstadt. Bei strahlendem Sonnenschein legte sie dar, dass es auch für die Berliner Politik einen großen Unterschied macht, welche Parteien in NRW regieren. Die ZuhöherInnen lauschten gebannt, als Claudia und unsere Gütersloher Direktkandidatin Wibke Brems erläuterten, wo wir GRÜNE in der Energiepolitik schon viel erreicht haben und dass unsere GRÜNE Handschrift auch in Zukunft notwendig ist, damit die Energiewende gelingt und wir die Kommunen und die Industrie in NRW fit für die Zukunft machen. Auch in der Schulpolitik und bei der Unterstützung der Kommunen und natürlich bei der Gleichstellung von Frauen und Männern machen wir GRÜNE den Unterschied.

Auch Bundesthemen, wie die im Bundesrat verhinderte Kürzung der Solarförderung und das unsoziale Betreuungsgeld, thematisierte Claudia. Anschließend verteilten wir noch KiTa-Plätzchen, weil wir für KiTa-Plätze statt Betreuungsgeld sind!

Claudia Roth unterstrich den Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimme bei der morgigen Landtagswahl. Die Wahl der Direkt- kandidatInnen erfolgt mit der Erststimme, die Wahl der Partei mit der Zweitstimme. Die GütersloherInnen haben die Chance, Wibke Brems mit der Erst- und der Zweitstimme zu unterstützen – schließlich ist Wibke die Direktkandidatin für Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz. Gleichzeitig ist Wibke Brems auf der Landesliste der GRÜNEN auf Listenplatz 15 vertreten und profitiert so direkt auch von Ihrer Zweitstimme!

 

03Mai

GRÜNE Termine im Wahlkampfendspurt

 

 

 

Im Gespräch mit

SYLVIA LÖHRMANN

Stellvertretende Ministerpräsidentin

Samstag, 05. Mai um 10 Uhr

Berliner Platz, Gütersloh

 

 

GRÜN³

Landespolitischer Abend für den Kreis Gütersloh

Die GRÜNEN Direktkandidaten Volker Brüggenjürgen, Wibke Brems und Thorsten Schmolke stehen Rede und Antwort zu landespolitischen Themen.

Dienstag, 08. Mai um 19.30 Uhr

Parkbad Gütersloh, Am Parkbad 9, Gütersloh

BremsSchmolkeBrueggenjuergen
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Im Gespräch mit

CLAUDIA ROTH

Bundesvorsitzende

Samstag, 12. Mai um 13 Uhr

Berliner Platz, Gütersloh

01Mai

Bürger und Bäume gegen Ortsumgehung

Von Wibke Brems – unsere GRÜNE Direktkandidatin im Wahlkreis 95

Seit dem letzten Herbst darf es als sicher gelten: Die Ortsumgehung Gütersloh-Friedrichsdorf, die L788n, wird nicht gebaut werden. Im September des vergangenen Jahres hat das Verkehrsministerium NRW die so genannte “Priorisierungsliste 2011 des Landesstraßenbedarfsplans” vorgelegt. Seitdem hat die Ortsumgehung Friedrichsdorf den Status “nachrangig planen”, was bedeutet, dass keine weiteren Planungsschritte unternommen werden und ein Bau der Umgehungsstraße in absehbaren Zeiträumen nicht vorgesehen ist.

Auch wir Gütersloher GRÜNE haben uns seinerzeit und nach gründlicher Abwägung gegen die Ortsumgehung Friedrichsdorf ausgesprochen. Gleichwohl ist in dieser Angelegenheit bis heute in Friedrichsdorf keine Ruhe eingekehrt. Noch im März gab es eine Kundgebung in Friedrichsdorf, angeführt von einem Bündnis aus der Gütersloher CDU um Landrat Sven-Georg Adenauer und MdL Ursula Doppmeier an der Spitze gemeinsam mit SPD-Bürgermeisterin Unger, die erneut die unrealistische und zum Glück abgewendete Forderung nach dem Bau der Umgehungsstraße vortrugen.

Da lag es nahe, dass auch wir Grüne gemeinsam mit der Initiative “Bürger gegen Ortsumgehung Friedrichsdorf” ein Zeichen setzen. Wir trafen uns bei herrlichem Wetter am Feldrand an der Birkheide in Friedrichsdorf und pflanzten mitten auf der ehemaligen Planungstrasse der Ortsumgehung am Rand eines Ackers, der bei Umsetzung der Ortsumgehungsstraßenpläne von der Straße zerschnitten worden wäre, einen Apfelbaum der alten einheimischen Sorte “Schöner Wiedenbrücker”.  Das war bei schwüler Wärme schweißtreibend, hat aber auch eine Menge Spaß gemacht. Großen Respekt für die Bürgerinitiative, die unsere gemeinsame Aktion perfekt vorbereitet hatte und nicht nur mit etwa 150 Personen vertreten war, sondern auch Kaffee, Kuchen und Sprudelwasser bereit hielt. Benjamin Merten, Landschaftsgärtnermeister aus Steinhagen, hatte einen sehr schönen Baum besorgt und und stellte die technische Ausrüstung, die wir brauchten, um den Baum zu pflanzen und vor möglichem Wildverbiss zu schützen.

Ich durfte kurz den Hintergrund der neuen Linie der Verkehrsplanung der Landesregierung erläutern, die ganz eindeutig den Schwerpunkt fort vom Neubau und hin zum Erhalt des Straßennetzes gelegt hat – in Zeiten knapper Haushalte die einzige Option – ehe ich kritisch, aber wohlwollend beäugt mit einem riesigen Hammer die Pflöcke zur Stützung unseres Jungbaums einschlagen musste.


In etwa zwei einhalb Jahren, so haben wir gemeinsam beschlossen, werden wir uns an dieser Stelle erneut treffen und gemeinsam die ersten Äpfel unseres Baumes verkosten – worauf ich mich schon jetzt sehr freue.
23Apr

Erdgasrausch im Kreis Gütersloh?

Vorhaben und Risiken einer unkonventionellen Erdgasförderung

Mittwoch, 2. Mai 2012, 19.30 Uhr

Bürgerkrug Sandjohann, Pater-Walther-Weg 9, 33397 Rietberg

Fracking wird das vieldiskutierte Verfahren genannt, mit dem man Erdgas aus so genannten unkonventionellen Lagerstätten fördern kann. Dabei wird ein teilweise hochgiftiges Chemikaliengemisch in die Lagerstätten gepumpt, um das gasführende Gestein aufzubrechen und unter hohem Druck das Erdgas zu Tage zu fördern. Berichte aus den USA über enorme Umweltschäden in Zusammenhang mit dieser Art der Erdgasförderung haben NRW-weit zu großer Verunsicherung geführt. Im Augenblick und bis zum Vorliegen eines Gutachtens im Auftrag des NRW-Umweltministeriums zu den Risiken des Frackings ist dieses Verfahren in unserem Bundesland untersagt.

Auch in Rietberg und dem gesamten Kreis Gütersloh wächst die Sorge vor diesem Verfahren. Das größte Gebiet unseres Kreises ist mittlerweile mit so genannten „Claims“ abgesteckt, hier haben sich Firmen in den Aufsuchungsfeldern exklusive Rechte gesichert, nach Erdgas zu suchen. Rietberg liegt im Bereich des Aufsuchungsgebiets „Falke South“, das die kanadische Firma BNK Petroleum beantragt, aber noch nicht erhalten hat.

Wir wollen uns der drängenden Fragen annehmen und haben daher die Firma BNK Petroleum und unsere Fachfrau aus dem Düsseldorfer Landtag nach Rietberg eingeladen.

· Was genau möchte das Unternehmen wo durchführen?

· Welche konkreten Risiken bestehen insbesondere für unser Trinkwasser?

· Welche Erfahrungen dazu gibt es?

· Und welche politischen Schritte sind notwendig, um eine Gefahr für Umwelt und Menschen abzuwenden?

Diese Fragen möchten wir mit Ihnen und unseren Referenten gerne diskutieren.

Referenten

Klaus Angerer und Dieter Wehmeyer, BNK Petroleum Deutschland

Wibke Brems, Klima- und Energiepolitische Sprecherin der ehem. Grünen Landtagsfraktion

Matthias Setter, Bereichsleiter Bauen der Stadt Rietberg

Moderation durch Volker Brüggenjürgen, Landtagsdirektkandidat der GRÜNEN

Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung ein!

20Apr

Kommunaler Klimaschutz – Chancen und Möglichkeiten für Verl

Eine Diskussionsveranstaltung mit Dipl.-Ing. (FH) Wibke Brems

Mittwoch, 25. April 20:00 Uhr

Hotel Altdeutsche, Sender Straße 23, 33415 Verl

Plakat Wibke 12.inddDie rot-grüne Landesregierung hat ein Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht, in dem zum ersten Mal verbindliche Ziele vereinbart werden. Bis 2020 sollen 25% und bis 2050 mindestens 80% der Emissionen eingespart werden. Doch Klimaschutz kann nur erfolgreich sein, wenn er vor Ort umgesetzt wird und alle relevanten Akteure miteinbezieht. In einem Klimaschutzplan werden daher unter der Beteiligung der Verbände, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft die nächsten Schritte erarbeitet und konkretisiert. Des Weiteren unterstützt das Klimaschutzgesetz die bereits vielfältigen kommunalen Bemühungen um Klimaschutz vor Ort.

Viele Kommunen haben bereits erkannt, dass sich Investitionen häufig bereits nach wenigen Jahren amortisiert haben und mittelfristig ihre Haushalte dadurch entlastet werden. BürgerInnen beteiligen sich im Rahmen von Bürgerwindparks, Investitionen in Photovoltaik und Solarthermie auf dem eigenen Dach oder in Energiegenossenschaften an einem Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien.

Was sind jedoch die notwendigen Schritte für mehr Klimaschutz vor Ort? Wie kann jede und jeder Einzelne aktiv werden? Welche erfolgreichen Modelle könnten in der eigenen Stadt umgesetzt werden?

Diese und weitere Fragen wollen wir gerne mit Ihnen diskutieren.

Diskutieren Sie mit der Gütersloher Elektrotechnik-Ingenieurin Wibke Brems, bis zur Auflösung des Landtags Sprecherin für Energiepolitik und Klimaschutz der GRÜNEN.

19Apr

Was bedeutet GRÜNE Politik für Herzebrock-Clarholz?

Dipl.-Ing. (FH) Wibke Brems, bis zur Auflösung des Landtags Sprecherin für Klimaschutz- und Energiepolitik der GRÜNEN Landtagsfraktion, ist am kommenden Dienstag, den 24. April, um 19:30 Uhr im Kolping-Haus “Zum lila Schaf”, Jahnstraße 16 in Herzebrock-Clarholz, zu einer Diskussionsveranstaltung der GAL Herzebrock-Clarholz zu Gast.

Gegenstand des Abends werden die Schwerpunkte der Politik der rot-grünen Landesregierung und die Auswirkungen dieser Politik auf die Gemeinde Herzebrock-Clarholz sein: Welche Möglichkeiten eröffnet der Schulfrieden des vergangenen Jahres? Was bedeutet der Planungsstopp für den Bau der B64n? Wie lassen sich im Rahmen der bestehenden Bundesstraßentrasse Verbesserungen für den Verkehr und die Anwohner erzielen? Welche Möglichkeiten für ein bürgerschaftliches Engagement beim Ausbau der Erneuerbaren Energien bieten sich für Herzebrock-Clarholz durch den neuen Windenergieerlass? Welche Chancen würde ein Klimaschutzgesetz NRW für eine lokale Wertschöpfung vor Ort bieten?

31Mrz

Mit der Grubenlampe auf die GRÜNE Landesliste

DSCN1452Am ersten Tag der gestern gestarteten Landesdelegiertenkonferenz wurden die Listenplätze 1-23 für die Landtagswahl am 13. Mai gewählt. Unsere Kreisverbandssprecherin Wibke Brems, vor der Auflösung des Landtags Fraktionssprecherin für Energiepolitik und Klimaschutz, trat auf Platz 15 an und wurde dort auch mit grandiosen 86,4% gewählt. Wibkes Bewerbungsrede begann mit der Hinterlassenschaft ihrer Landtagsbürovorgängerin von der SPD: Einer Grubenlampe. In ihrem siebenminütigen Beitrag machte sie anhand der Bereiche Klimaschutz, unkonventionelles Erdgas und Energiewende deutlich, dass GRÜN den Unterschied macht.

Diesen Unterschied zur immer noch in der Kohle verhafteten SPD und einer CDU, die den Klimawandel als nicht so dramatisch empfindet, müssen wir GRÜNE in den nächsten Wochen deutlich machen, damit wir in einer gestärkten Fraktion die gute Arbeit in einer Koalition mit der SPD umsetzen können.

 

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22Mrz

Wibkes Bewerbung für die Landesliste

Wibke Brems, Co-Sprecherin des Gütersloher Kreisverbands, war bis zu dessen Auflösung Landtagsabgeordnete und Fraktionssprecherin für Klimaschutz und Energiepolitik. Wibke bewirbt sich erneut für eine Platz auf der Reserveliste. Hier im Wortlaut die Bewerbung:

Liebe Freundinnen und Freunde,

ich möchte gerne an die spannende und äußerst erfolgreiche Arbeit der vergangenen 22 Monate im Landtag anknüpfen. In dieser Zeit änderten sich die Rahmenbedingungen dramatisch: Der Ausstieg aus dem Atomausstieg, das furchtbare Unglück von Fukushima und die sich anschließende 180°-Wende der Bundesregierung markierten die bundespolitische Energiepolitik.
Auch in NRW tauchte mit dem Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten ein neues Thema auf, dass wir im Landtag als erste aufgriffen. Unsere Landesregierung hat mit einem Fracking-Moratorium und der Vergabe eines fundierten Gutachtens den Weg aufgezeigt, den auch der Bund gehen muss.

wibke brems presse

Wir haben viel erreicht: Der neue Windenergieerlass setzt nachhaltig die Weichen für eine Energiewende in NRW, die Genehmigungslage bei Solar- und Kleinwindanlagen wurde verbessert. Nicht zuletzt haben wir ein Klimaschutzgesetz erarbeitet, das NRW zum Vorreiter in Sachen ökologischer Strukturwandel machen kann.
Interessante Diskussionen und viele neue Anregungen habe ich von unseren Veranstaltungen in Düsseldorf und ganz NRW mitgenommen: Sei es zum Fracking, zum Klimaschutzgesetz, zur Rekommunalisierung, zur Elektromobilität, zum rheinischen Revier, zu sozialen Strompreisen oder zur Bedeutung der Stadtwerke für die Energiewende, vielfach konnten Initiativen angeschoben und Diskussionen weitergeführt werden.
Doch vieles liegt auch noch vor uns: Als Elektrotechnik-Ingenieurin weiß ich um die Herausforderungen, die eine Energiewende für NRW bedeutet. Nur wir GRÜNE können in NRW zeigen, wie Zukunftsfähigkeit und Klimaschutz zusammenpassen. Gleichzeitig müssen wir uns auch mit den Altlasten des Kohlelands NRW beschäftigen und die Rechte der Geschädigten des Stein- und Braunkohlebergbaus stärken.

Mit Herz und Verstand möchte ich weiterhin dazu beitragen, dass NRW seiner Verantwortung sowohl für seine Bürgerinnen und Bürger als auch global gerecht wird. Dafür bitte ich um Eure Unterstützung und Euer Vertrauen.

Eure
Wibke

Biografie

2000-2004 Studium der Elektrotechnik (Fachrichtung Erneuerbare Energien) an der Fachhochschule Bielefeld, Abschluss als Dipl.-Ing. (FH)

2005-2008 selbständig in den Bereichen Projektierung von Photovoltaikanlagen und Energieberatung von Kommunen

2009-2010 Leiterin des Technischen Supports bei der CentroSolar AG

Seit 1998 GRÜNES Mitglied

Langjähriges Ratsmitglied in Gütersloh und Orts- bzw. Kreisverbandssprecherin

2007-2010 Sprecherin der LAG Energie

2008-2010 Beisitzerin im Landesvorstand NRW

05/2010-03/2012 Mitglied im Landtag NRW, Sprecherin für Energiepolitik und Klimaschutz

21Mrz

Kreisvorstand neu aufgestellt

Wibke Brems und Thorsten Schmolke sind auch weiterhin Sprecherin und Sprecher des Grünen Kreisverbands. So das einstimmige Wahlergebnis bei der Jahreshauptversammlung in der Gütersloher Parteigeschäftsstelle. Wibke Brems aus Gütersloh, bis zur Auflösung des Landtags Sprecherin für Klimaschutz und Energiepolitik der grünen Landtagsfraktion, und der Historiker Thorsten Schmolke aus Werther stehen seit 2010 an der Spitze des Kreisverbands und bewerben sich auch beide erneut für eine Landtagskandidatur.

Das Team des Kreisvorstands wird ergänzt mit dem Kassierer Martin Sellenschütter aus Gütersloh, Schriftführer Stephan Rössner aus Rheda-Wiedenbrück und den Beisitzern Marco Mantovanelli (Gütersloh), Henrik Gebauer (Harsewinkel) und Christian Wieda (Halle). Neu im Kreisvorstand ist die Beisitzerin Sonja von Zons aus Rheda-Wiedenbrück.

Grüner Kreisvorstand 2012Der Wahlkampf zur Landtagswahl am 13. Mai wird die politische Arbeit der nächsten Wochen auch im Kreis Gütersloh bestimmen. „Wir Grüne haben in knapp zwei Jahren viel erreicht und unsere Wahlversprechen gehalten. Unsere Bilanz kann sich sehen lassen. Wir haben unter anderem die Weichen für ein gerechteres Schulsystem gestellt, die Kommunen gestärkt und ein Klimaschutzgesetz erarbeitet. Für unsere sichtbaren Erfolge haben wir sehr viel Zuspruch bekommen. Damit treten wir vor die Wählerinnen und Wähler und wollen gestärkt aus der Neuwahl hervorgehen. Wir kämpfen für ein starkes grünes Ergebnis und unsere grünen Inhalte“; verspricht Wibke Brems, die sich in der nächsten Woche bei den grünen Mitgliedern um die Kandidatur im Wahlkreis 95 mit der Stadt Gütersloh, Herzebrock-Clarholz und Harsewinkel bewerben wird.

Sprecher Thorsten Schmolke bewirbt sich um die Kandidatur im Wahlkreis 94 im Norden des Kreises, der den Altkreis Halle und die Bielefelder Stadtteile Dornberg und Jöllenbeck einschließt. „Ich bin zuversichtlich, dass wir unser schon gutes Wahlergebnis aus dem Jahr 2010 noch einmal verbessern können. Wir werden mit unserem Wahlkampf im Kreis Gütersloh unseren Teil dafür leisten“, kündigt das Kreistagsmitglied Schmolke an.

Eine Pressemitteilung zur Vorstandswahl finden Sie hier.

02Dez

Global denken, lokal handeln – Klimaschutz muss auf allen Ebenen stattfinden

Noch bis zum 9. Dezember 2011 werden Schwellen-, Entwicklungs- und Industrieländer in Durban in Südafrika um ein Weiterkommen in den internationalen Klimaverhandlungen ringen. Trotz der bisherigen Verpflichtungen zur Treibhausgasverringerung aus dem 2012 auslaufenden Kyoto-Protokoll sind die globalen CO2-Emissionen im letzten Jahr weiter gestiegen.

Um überhaupt noch das in Cancún beschlossene Ziel zu erreichen und die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssen die Verhandlungspartner in Durban nun entschieden vorgehen. Doch Klimaschutz findet nicht nur auf der internationalen Bühne statt. Er muss auch vor Ort mit Leben gefüllt werden. Mit einer dezentralen Pfeil-Aktion haben daher Grüne Abgeordnete in ganz NRW auf bereits erfolgreiche Projekte aufmerksam gemacht und ihre Forderungen in Richtung Südafrika geschickt. Exemplarisch stellen wir hier einige Projekte vor:

  • In Aachen besuchte der Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion Reiner Priggen die Stadtwerke, die sich in besonderem Maße für den Ausbau der Erneuerbaren Energien engagieren. In Baesweiler besuchte er zudem eine Schule, die energetisch saniert wird und damit sowohl CO2-Emissionen als auch Heizkosten massiv einsparen kann.
  • In Bielefeld wiesen die Bundestagsabgeordnete Britta Haßelmann, der Landtagsabgeordnete Matthi Bolte und Initiator Johannes Bley auf die erfolgreiche Realisierung des Solarkraftwerkes auf dem Dach der Laborschule hin. Das Solarkraftwerk, welches von Eltern und Interessierten finanziert wurde, besitzt eine Spitzenleistung von 170 kWp. Mit dem erzeugten Strom können so fast 100 Einfamilienhäuser versorgt werden.
  • In Köln wies der Landtagsabgeordnete Arndt Klocke auf die erfolgreiche Realisierung des Projektes "Kölner Lentpark" hin. Der "Kölner Lentpark" ist eine energieeffiziente Schwimm- und Eissportanlage. Die bei der Eisherstellung gewonnene Wärme dient als Heizleistung für das Hallenbad. Die Gesamtkonzeption beinhaltet eine ressourcensparende Technik mit einem hohen Grad an CO2-Einsparung. Ende 2010 ist das Gebäude von der EU in das "Green-Building-Programm" aufgenommen worden.
  • In Paderborn forderte die Parlamentarische Geschäftsführerin, Sigrid Beer, zusammen mit dem Grünen Stadtverband, endlich auch für die Stadt Paderborn ein Klimaschutzkonzept zu erarbeiten. Der Kreis Paderborn habe mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes den richtigen Weg eingeschlagen, auch die Stadt muss den Handlungsbedarf auch lokaler Ebene erkennen und tätig werden.

Klima-PfeilDazu erklärt die klimapolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion und Vorsitzende des Grünen Kreisverbands Gütersloh Wibke Brems: „Mit den vorgestellten Projekten vor Ort wird Klimaschutz konkret. Die Verringerung der Treibhausgasemissionen kann nur erfolgreich sein, wenn alle Ebenen sich daran beteiligen. Auch auf Landesebene leistet die Landesregierung mit der Einbringung des Klimaschutzgesetzes Pionierarbeit. Solche erfolgreichen Beispiele vor Ort könnten auch den letzten Bremsern in Durban zeigen, dass wirtschaftliche Entwicklung ohne Klimaschutz im 21. Jahrhundert nicht mehr denkbar ist.“

NRW kommt beim Klimaschutz eine besondere Rolle zu. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase Deutschlands werden in unserem Land emittiert. Die Pro-Kopf-Emissionswerte sind in NRW mit 17 Tonnen CO2 pro Kopf ähnlich hoch wie in den USA. Dazu erklärt Wibke Brems: „Ohne Anstrengungen in NRW wird auch die aktuelle Bundesregierung ihre selbstgesteckten Klimaschutzziele für 2020 und 2050 nicht erreichen. Durch verbindliche Klimaschutzziele, konkrete Projekte vor Ort und einen Maßnahmenplan kann NRW für andere Länder ein Vorbild sein.“

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