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05Apr

Erneuerbare Energien in der Praxis

Grüne und Energieinteressierte aus ganz OWL auf Exkursion in Gütersloh

Exkursion 1Alternativen zur Atomkraft und den fossilen Energieträgern sind vielerorts und mit großem Erfolg seit Jahren im Einsatz, doch den wenigsten Menschen sind die technischen Grundlagen von Biogasanlagen, Windkraft, Photovoltaik oder Geo- und Solarthermie vertraut. Daher hatte die Gütersloher Landtagsabgeordnete Wibke Brems zusammen mit der Grünen Initiative ”OWL Erneuerbar” zu einer Exkursion in Sachen Erneuerbarer Energien in den Gütersloher Norden geladen. 25 Grüne und Energieinteressierte reisten zu einer Biogasanlage, besuchten einen Neubau mit Passivhaus-Dämmung, Geo- und Solarthermie, ein Firmengebäude mit einem kleinen Blockheizkraftwerk und schließlich eine Windkraftanlage. An allen Stationen standen die Betreiber für sachkundige Auskünfte zur Verfügung.

Auf der Fahrt im Sonderbus der Stadtwerke Gütersloh konnte Wibke zudem die Notwendigkeit verdeutlichen, dass NRW ein eigenes Klimaschutzgesetz umsetzt und dass eine Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien auch mittelfristig möglich ist und welche Herausforderungen damit verbunden sind.

Eine Kaffee- und Kuchenpause auf halber Strecke brachte neue Energie für die neugierigen Reisenden.

 

 

 

 

 

 

 

links: An der Biogasanlage schauten die Ferkel interessiert der großen Gruppe hinterher.

rechts: Blockheizkraftwerk und Interessierte Besucherin Ute Koczy MdB.

Trotz mäßigen Wetters war es eine spannende Exkursion. Unser Besuch in einem Neubau mit Dämmung nach Passivhausstandard, ausgestattet mit einer Geothermie- und Solarthermieanlage sowie einer Wärmerückgewinnung für die Lüftungsanlage, hat bei den TeilnehmerInnen fühlbar den größten Eindruck hinterlassen. Der aktuelle Stand der Technik wurde uns allen hier vor Augen geführt und wir konnten am eigenen Leibe spüren, dass Energieeinsparung und Energieeffizienz im Gebäude sehr ästhetisch und komfortabel sein können!

 

16Feb

Steinhagen: Wenn die A33 grünen Strom liefert

Steinhagen engagiert sich im Klimaschutz und bei den Erneuerbaren Energien. Deutlich wurde dies bei der energiepolitischen Diskussion, an der unser Kreisverbandssprecherin Wibke Brems MdL vergangenen Montag im Steinhagener Heimathaus teilnahm. Neben einem anständigen Anteil Erneuerbarer Energien wird in Steinhagen jedoch weiterhin auch ein überdurchschnittlich hoher Anteil Strom aus Kernkraftwerken verbraucht.

Daran will man arbeiten. Stefan Lütgemeier, Prokurist der Steinhagener Gemeindewerke, berichtete von Plänen zur Ausweitung der energetischen Gebäudesanierung und zur Effizienzsteigerung bei der Heizungssteuerung, die eine Energieeinsparung von bis zu 20% ermöglicht.

Großes Interesse findet nicht nur beim kommunalen Versorger sondern quer durch die Politik und bei den BürgerInnen das von uns Grünen ausgearbeitete Konzept, die Fläche entlang der im Bau befindlichen A33 zur Photovoltaiknutzung einzusetzen. Wie Wibke berichten konnte, sieht unser Grüner Verkehrsstaatssekretär Horst Becker die Fläche an der A33 als eine potenzielle Pilotfläche für die Photovoltaiknutzung entlang von Autobahnen. Und diese Nutzung könnte, so Horst Becker, auch noch zum jetzigen Zeitpunkt nach Abschluss der offiziellen Planungen in das Bauprojekt der Autobahn integriert werden. Was Steinhagen jetzt braucht, ist ein Investor für die Realisierung des etwa 7,5 Mio. Euro teuren Projekts.

Was das Westfalenblatt über diese Veranstaltung berichtete, finden Sie hier.

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