Für alltagstaugliche Radwegeverbindung zwischen Lippstadt und Gütersloh

Grüne wollen alltagstaugliche Radwegeverbindung zwischen Lippstadt und Gütersloh

Die Radwegeverbindung zwischen Lippstadt und Gütersloh soll für Radfahrende attraktiver werden. Dafür haben heute Grüne aus Lippstadt, Langenberg, Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh gemeinsam die ca. 30 km lange Strecke getestet und Vorzüge sowie Schwachstellen in Augenschein genommen. Es wurden Möglichkeiten der Verbesserung festgestellt, die die Grünen vor Ort in die politische Diskussion einbringen werden.

„Die Infrastruktur für sogenannte Alltagsradler, die auch zur Arbeit, zur Schule und zum Einkaufen das Rad benutzen, ist häufig lückenhaft, die Wege zu schlecht. Hier ist eine Verbesserung dringend geboten, um ihre Sicherheit zu erhöhen“, erläutert Cordula Ungruh, Stadträtin aus Lippstadt, Kreisvorstandsmitglied im Kreis Soest und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr der Grünen NRW. „Außerdem unterstützt Radfahren nicht nur die Gesundheit der Menschen, sondern ganz nebenbei auch die Reduzierung von Staus und die Verbesserung unseres Klimas.“

Die von den Grünen ausgearbeitete Linienführung kann sich sehen lassen: Von Lippstadt bis Langenberg fahren die Radler abseits der Hauptstraße überwiegend auf gut befahrbaren Wirtschaftswegen. Von Langenberg bis Wiedenbrück finden sie eine landschaftlich reizvolle Strecke vor. Zwischen Wiedenbrück und Rheda führt der Radweg durch die Emsauen auf der alten Bahntrasse. Weiter geht es südlich des Rhedaer Forstes Richtung Gütersloh auf gut ausgebauten Nebenstraßen, die bereits größtenteils als Radroute ausgeschildert sind. Alle Abschnitte sind Alternativen zu den benutzungspflichtigen Radwegen an den viel befahrenen Bundesstraßen B55 und B61.

„Insgesamt ermöglicht die von uns getestete Strecke Lippstadt – Rheda-Wiedenbrück – Gütersloh einen für Radfahrer äußerst attraktiven und direkten Weg zwischen den Städten. Zur besseren Orientierung vor Ort bestehen allerdings noch an einigen Kreuzungspunkten Optimierungsmöglichkeiten, besonders bei der Beschilderung. Ziel ist es, mehr Menschen für das Radfahren zu begeistern und zu zeigen, dass das Rad auch zur Arbeit oder zum Einkaufen gut und sicher genutzt werden kann“, schließt Martin Sellenschütter, Kreistagsmitglied des Kreises Gütersloh und Mitglied des Verkehrs- und Straßenausschusses.

Der Link zur detaillierten Strecke:

http://www.gpsies.com/mapOnly.do;jsessionid=B86FB548DFD392EDC61EE0CDE6B64B74.fe1?fileId=ikvxwzttjtxcfeum&isFullScreenLeave=true

 

 

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