Jahreshauptversammlung: Bewährtes Team mit Neuzugang aus dem Südkreis für ein spannendes Jahr

2014 wird erneut ein ereignisreiches politisches Jahr: Mit der Europa- und der Kommunalwahl Ende Mai stehen wichtige Richtungsentscheidungen an, wobei die Kommunalwahl die Zusammensetzung der Räte in NRW für mehr als sechs Jahre festlegen wird. Der Grüne Kreisverband Gütersloh hat sich auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am vergangenen Samstag unter anderem mit der Wahl des neuen Kreisvorstands für die kommenden Aufgaben aufgestellt. Das bewährte Team mit der Sprecherin Wibke Brems MdL, Gütersloh, und dem Sprecher Thorsten Schmolke, Werther, wurde einstimmig im Amt bestätigt. Kassierer Martin Sellenschütter, Gütersloh, und Schriftführerin Sonja von Zons aus Rheda-Wiedenbrück führen ebenfalls ihre Arbeit fort. Für den scheidenden Beisitzer Marco Mantovanelli rückte Konrad Schürhoff aus Rietberg nach, Lisa Griesmeyer aus Borgholzhausen und Christian Wieda aus Halle ergänzen als weitere Beisitzerin und Beisitzer den Kreisvorstand. Die Europa- und die Kommunalwahl werden im laufenden Jahr den Schwerpunkt der Arbeit des Kreisverbands machen, aber auch die Gründung des Ortsverbands Verl.

DSCN2412Ute Koczy, bis September Grüne Bundestagsabgeordnete  aus Minden-Lübbecke, stimmte die Mitglieder mit einem inhaltlichen Input auf den Grünen Europa-Bundesparteitag in Dresden am kommenden Wochenende ein. Die Grünen, so erläuterte Ute (auf dem Foto ganz links), kämpfen von allen Parteien wohl am energischsten für Europa, auch wenn es die Europawahl vor dem Hintergrund der gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahl wohl schwerhaben wird, das gleiche Maß an Aufmerksamkeit zu finden. Im Vordergrund des Bundesparteitags wird voraussichtlich nicht das Programm zur Europawahl, sondern die Listenaufstellung stehen. Wir Grüne aus Deutschland werden vermutlich etwa 10 Abgeordnete ins Europaparlament entsenden können, aus NRW bewerben sich dabei Sven Giegold und Terry Reintke.

Die Online-Abstimmung der Green Primary war ein Experiment digitaler Demokratie. Europaweit konnten alle Bürgerinnen und Bürger über 16 Jahren dabei mitmachen und die Grünen SpitzenkandidatInnen zur Europawahl bestimmen. Die Beteiligung bleibt hinter den Erwartungen zurück. Damit kann man nicht zufrieden sein. Aber die Europäischen Grünen sind die einzigen, die ein solches Experiment gewagt haben. Damit wurden die Bürgerinnen und Bürger der EU direkt angesprochen, über Grenzen hinweg. Die Kandidatinnen und Kandidaten haben im Laufe der Primary zahlreiche gut besuchte Debatten in ganz Europa geführt. Damit konnte auf eine mutige, neue Art für den europäischen Gedanken und die wichtigen Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai geworben werden.

Ska Keller wurde von den Young European Greens ins Rennen geschickt und gerade von den jungen Grünen unterstützt. Sie ist eine starke Stimme für die Jugend in Europa, die in besonderer Weise die Verlierer der Krise sind, die in vielen Mitgliedsländern mit hoher Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit zu kämpfen haben. Auch setzt sie sich seit vielen Jahren für eine menschliche Flüchtlingspolitik in Europa ein.
José Bové hat in Frankreich und darüber hinaus eine hohe Anerkennung in breiten Bevölkerungsschichten für seinen Einsatz gegen Gentechnik und die industrielle Massenproduktion von Lebensmitteln. Er kämpft für Umwelt- und Klimaschutz und ist ein engagierter Streiter gegen die Absenkung von Verbraucherschutz-Standards durch internationale Verhandlungen in Hinterzimmern.

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